Pendlerstatistik

Die Statistik über die Pendler gibt ein Bild über die Wege, die zur Erreichung des Arbeitsplatzes oder der Ausbildungseinrichtung zurückgelegt werden.

Pendler sind Erwerbstätige, Schüler oder Studenten, die einen Weg zwischen Wohnung und Arbeitsstätte oder Ausbildungseinrichtung zurücklegen müssen. In die Pendlermasse fallen auch Erwerbstätige, Schüler oder Studenten mit einer Arbeitsstätte oder Ausbildungseinrichtung im Gebäude, in dem sie wohnen.

Die Pendlermasse wird unterschieden in

  • Erwerbspendler
  • Schülerpendler
  • kein Pendler

Erwerbspendler

Die Masse der Erwerbspendler geht nicht von der Gesamtzahl der Erwerbspersonen aus, sondern von der Teilmenge „Erwerbstätige“. Frauen und Männer im Karenzurlaub mit aufrechtem Beschäftigungsverhältnis werden nicht in die Pendlerstatistik aufgenommen. Sie haben zwar einen Arbeitsplatz, auf welchen sie nach Ablauf der Karenz zurückkehren können, sind aber während dieser Zeit nicht Teilnehmer im Berufspendelverkehr.

Schülerpendler

Das sind alle Personen, die in der Schul- und Hochschulstatistik enthalten sind und eine laufende Ausbildung haben. Sind Schüler/Studenten zusätzlich auch erwerbstätig, dann werden diese als Erwerbspendler und nicht als Schülerpendler betrachtet.

kein Pendler

Alle übrigen Personen, die in Österreich mit Hauptwohnsitz gezählt werden, aber weder als Schüler/Student noch als erwerbstätig („aktiv“) festgelegt wurden (z.B.: Personen unter 15 Jahre ohne Schulbesuch, Personen mit Pensionsbezug, etc.).

Das wesentliche Merkmal einer Pendlerstatistik ist die Entfernungskategorie. Dieses Merkmal enthält folgende Ausprägungen:

  • Nichtpendler
  • Gemeindebinnenpendler
  • Pendler zwischen Gemeinden eines Politischen Bezirkes
  • Pendler zwischen Politischen Bezirkes des Bundeslandes
  • Pendler zwischen Bundesländer
  • Pendler ins Ausland