Rechtsgrundlagen

Statistik Austria wurde mit der Durchführung der Erhebung über den IKT-Einsatz in Unternehmen vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und vom Statistischen Amt der Europäischen Union (Eurostat) beauftragt. Die Erhebung basiert auf EU-Verordnungen, die Österreich dazu verpflichten, jährlich Daten über den IKT-Einsatz in Unternehmen zu berichten. Die Teilnahme an der Erhebung ist für Unternehmen nicht verpflichtend.

Eine von Eurostat einberufene Arbeitsgruppe erarbeitet jährlich ein Fragenprogramm, das neben Kernindikatoren (z.B. Nutzung von Internet oder Breitbandverbindungen) auch Schwerpunktthemen (z.B. E-Commerce, E-Business, Cloud Services, Künstliche Intelligenz) umfasst. Dieses Fragenprogramm wird schließlich aufgrund europäischer Verordnungen in allen EU-Mitgliedsländern verbindlich vorgegeben. Die Erhebung basiert auf einer einheitlichen Methodik sowie einheitlichen Definitionen. Ergebnisse dieser Erhebung können somit europaweit verglichen werden.

Hier finden Sie die EU-Verordnungen, auf denen die Erhebung basiert:

Verordnung (EU) 2019/2152 über europäische Unternehmensstatistiken, zur Aufhebung von zehn Rechtsakten im Bereich Unternehmensstatistiken, ABl. Nr. L 327 vom 17.12.2019 S. 1 idgF (PDF 801 KB)

Durchführungsverordnung (EU) 2020/1030 zur Festlegung der technischen Spezifikationen der Datenanforderungen für das Thema „IKT-Nutzung und E-Commerce“ für das Bezugsjahr 2021 gemäß der Verordnung (EU) 2019/2152 des Europäischen Parlaments und des Rates, ABl. Nr. L 227 vom 16.07.2020 S. 12 idgF (PDF 538 KB)