Pressemitteilung:
Wien, 2010
Beginnend mit Berichtsmonat Jänner 2010 hat die Statistik Austria eine methodische Anpassung bei der Berechnung der monatlichen Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich vorgenommen, durch die es möglich wird, 100% des Gesamtumsatzes bzw. der Gesamtproduktion Österreichs – im Gegensatz zur bisherigen Ergebnispräsentation von etwa 90% – und damit alle Unternehmen des Produzierenden Bereichs zu erfassen (siehe methodische Hinweise im letzten Absatz).
Der Sachgüterbereich
erzielte auf Betriebsebene mit insgesamt
Die zehn wichtigsten Branchen des Sachgüterbereichs entwickelten sich gegenüber dem Vorjahresmonat wie folgt (siehe Tabelle):
Herstellung von sonstigen
Waren:
Die Betriebe der 14 erhobenen Branchen des Sachgüterbereichs
verbuchten Ende Mai 2010 bei Auftragseingängen von 6,5 Mrd. Euro – dies
entsprach einem Anstieg von 20,6% im Vergleich zum Vorjahr – Auftragsbestände
in Höhe von 32,0 Mrd. Euro
Im gesamten Bauwesen
(Hoch- und Tiefbau einschließlich Baunebengewerbe) erwirtschafteten
die
Die Auftragseingänge im Bauwesen lagen Ende Mai 2010 bei 1,9 Mrd. Euro; das bedeutete ein Minus von 1,1%. Die verfügbaren Auftragsreserven in der Höhe von 8,5 Mrd. Euro lagen zum Monatsende 7,7% unter dem Vorjahresniveau.
Detaillierte Ergebnisse bzw. Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Webseite.
Methodische Informationen, Definitionen: Die gegenständlichen Hauptergebnisse basieren zum einen auf den primärstatistischen Daten der Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich, in die – wie bisher – all jene Unternehmen einbezogen werden, die eine Beschäftigtengrenze (20 und mehr Beschäftigte) und/oder eine Umsatzgrenze (eine Mio. Euro und mehr Umsatzerlöse) überschreiten und somit rund 90% des Gesamtumsatzes bzw. der Gesamtproduktion repräsentieren, zum anderen auf einem modellbasierten Ansatz zur Datenergänzung (MDE). Letzterer versucht einerseits die Merkmalszusammenhänge der monatlichen Konjunkturerhebung einzubinden, und andererseits die Informationen aus den verschiedenen Verwaltungsquellen effizient zu nutzen. Dadurch soll die Struktur der Grundgesamtheit der Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich auf Aktivitätsebene als Kombination aus Primärdaten, Sekundärdaten und Modellrechnung dargestellt werden. Detaillierte methodische Beschreibungen finden sich auf der Webseite der Statistik Austria. |
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Rückfragen zum Thema beantwortet in der Direktion
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