Deutliche Unterschiede ließen sich nach dem Geschlecht
erkennen: Ausschließlich haushaltsführende Personen waren fast nur Frauen (331.900).
In Pension befanden sich ebenfalls weit mehr Frauen als Männer (946.100
gegenüber 756.600), zurückzuführen auf die höhere Lebenserwartung
und das niedrigere Pensionsantrittsalter. Auch bei der Zahl der Schülerinnen
und Schüler ab 15 Jahren bzw. Studentinnen und Studenten überwogen
die Frauen (222.000 zu 187.400).
1.449.500 Nicht-Erwerbspersonen waren zwischen 15 und 64 Jahren alt, sechs von zehn davon sind Frauen
(874.700; 574.800 Männer). Im Vergleich zum 1. Quartal 2009 ist die Zahl
der Nicht-Erwerbspersonen in diesem Alter gestiegen (18.100). Dies entspricht
einem leichten Anstieg bei der Bevölkerung dieses Alters in Privathaushalten.
Bei Personen mittleren Alters (25 bis 54 Jahre) war die Zahl der Nicht-Erwerbspersonen
erwartungsgemäß am niedrigsten.
Im Jahresdurchschnitt 2009 wurden insgesamt 3.956.600 Nicht-Erwerbspersonen
aller Altersgruppen ermittelt (1.712.600 Männer, 2.244.000 Frauen).
Im Alter von 15 oder mehr Jahren betrug deren Zahl 2.704.300 Personen
(1.071.000 Männer, 1.633.300 Frauen), bei den 15- bis 64-Jährigen
1.381.700 (529.000 Männer, 852.800 Frauen). Als komplementäre Größe
zu den Erwerbspersonen sank die Zahl der Nicht-Erwerbspersonen in den
letzten Jahren, gegenüber 1999 konnte man einen Rückgang von rund
160.000 Nicht-Erwerbspersonen im erwerbsfähigen Alter erkennen. Der
Anstieg von 2003 auf 2004 ist zum Teil auf die erhebungsbedingte Umgestaltung
des Mikrozensus zurückzuführen. Innerhalb des letzten Jahres war ein
leichter Rückgang von 12.300 Nicht-Erwerbspersonen im Alter von 15
bis 64 Jahren zu erkennen.
Hinweis: Beim Labour Force-Konzept gilt eine
Person als erwerbstätig, wenn sie in der Referenzwoche mindestens eine
Stunde gearbeitet oder wegen Urlaub, Krankheit usw. nicht gearbeitet
hat, aber normaler Weise einer Beschäftigung nachgeht. Als arbeitslos
gilt, wer in diesem Sinne nicht erwerbstätig ist, aktive Schritte zur
Arbeitssuche tätigt und kurzfristig zu arbeiten beginnen kann. Beim
Lebensunterhaltskonzept geben die Respondenten ihren sozialen Status
selbst an. Grundsätzlich beziehen sich die Daten auf die Wohnbevölkerung
in Privathaushalten ohne Präsenz- und Zivildiener. Personen mit aufrechtem
Dienstverhältnis, die Karenz- bzw. Kindergeld beziehen, sind bei den
Erwerbstätigen inkludiert.