Weiterbildungsaktivitäten

Langfristige Trends

„Lebenslanges Lernen“ hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Es umfasst lt. einer Definition des Europäischen Rates "alles Lernen während des gesamten Lebens, das der Verbesserung von Wissen, Qualifikationen und Kompetenzen dient und im Rahmen einer persönlichen, bürgergesellschaftlichen, sozialen bzw. beschäftigungsbezogenen Perspektive erfolgt." Zur Messung der Aus- und Weiterbildungsaktivitäten wurde der Strukturindikator „Lebenslanges Lernen“ entwickelt. Dieser misst den Anteil der an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmenden Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren.

Insbesondere die reinen Weiterbildungsaktivitäten in Form von Kursen und Schulungen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Einer der wichtigsten Einflussfaktoren für die Bereitschaft, sich weiter zu bilden, stellt dabei die bereits vorhandene Grundausbildung dar, wobei mit steigendem Bildungsniveau auch häufigere Kurs- und Schulungsbesuche einhergehen.

Aktuelle Ergebnisse

Der Strukturindikator „Lebenslanges Lernen“  betrug im Jahresdurchschnitt 2011 13,4% (EU-15: 10,4%; EU-27: 9,1% - Vergleichszahlen für 2010). 2011 nahmen rund 9% der Gesamtbevölkerung ab 15 Jahren in den letzten 4 Wochen vor Befragung an einem beruflichen oder privaten Kurs teil. Innerhalb eines Jahres sind es rund 22%, die sich in dieser Form weiterbilden (Erhebung „Lebenslanges Lernen“, 2003).

Für den Zeitraum der letzten zwölf Monate wurde im Rahmen der 2007 erstmals durchgeführten Erhebung über Erwachsenenbildung (Adult Education Survey (AES)) ein Anteil von zwei Fünfteln der 25- bis 64-jährigen Gesamtbevölkerung ermittelt, die an Weiterbildungsangeboten wie Kursen, Vorträgen und Seminaren, aber auch Privatunterricht und Ausbildung am Arbeitsplatz unter Anleitung teilnahmen. Im Vergleich dazu hatten 4,2% der 25- bis 64-Jährigen Bildungsangebote des Schul- und Hochschulwesens besucht sowie drei Viertel der Personen im Haupterwerbsalter informelle Lernaktivitäten in Familie, Freundeskreis und Kollegenschaft bzw. durch das Lesen von Büchern und Fachzeitschriften oder die Nutzung anderer Lernmedien (Video, am Computer usw.) oder -angebote (Führungen durch Museen usw.) berichtet.

Die Erhebung über Erwachsenenbildung wird in Zukunft im Fünfjahresrhythmus durchgeführt.

    
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Ergebnisse im Überblick: Lebenslanges LernenHTMLPDFXLSX
Teilnahme der Bevölkerung ab 15 Jahren an Kursen und Schulungen in den letzten 4 Wochen nach Alter - Jahresdurchschnitt 2010HTMLPDFXLSX
Teilnahme der Bevölkerung ab 15 Jahren an Kursen und Schulungen in den letzten 4 Wochen nach Staatsangehörigkeit - Jahresdurchschnitt 2011HTMLPDFXLSX
Teilnahme der Bevölkerung ab 15 Jahren an Kursen und Schulungen in den letzten 4 Wochen nach höchster abgeschlossener Bildung - Jahresdurchschnitt 2011HTMLPDFXLSX
Teilnahme der Bevölkerung ab 15 Jahren an Kursen und Schulungen in den letzten 4 Wochen nach Erwerbsstatus (LFK) - Jahresdurchschnitt 2011HTMLPDFXLSX
Teilnahme der Bevölkerung ab 15 Jahren an Kursen und Schulungen in den letzten 4 Wochen nach Urbanisierungsgrad - Jahresdurchschnitt 2011HTMLPDFXLSX
Teilnahme an Kursen und Schulungen in den letzten 4 Wochen nach Bundesland - Jahresdurchschnitt 2011HTMLPDFXLSX
Teilnahme der Bevölkerung ab 15 Jahren an Kursen und Schulungen in den letzten 4 Wochen nach Ausbildungsfeld - Jahresdurchschnitt 2011HTMLPDFXLSX
Teilnahme an Kursen und Schulungen in den letzten 12 Monaten nach Geschlecht (Juni 2003)HTMLPDFXLS
Erwachsenenbildungserhebung 2007 (AES) - Bildungsaktivitäten im ÜberblickHTMLPDFXLS
Teilnahme an nicht-formalen Bildungsaktivitäten 2006/2007PDFXLS
Teilnahme an nicht-formalen Bildungsaktivitäten 2006/2007 nach AusbildungsartenHTMLPDFXLS
Teilnahme an nicht-formalen Bildungsaktivitäten 2006/2007 nach privaten AusgabenHTMLPDFXLS
Nicht-formale Bildungsaktivitäten 2006/2007 nach InhaltenHTMLPDFXLS
Nicht-formale Bildungsaktivitäten 2006/2007 nach Zweck der TeilnahmePDFXLS
Zeitaufwand für nicht-formale Bildungsaktivitäten 2006/2007HTMLPDFXLS
Bildungsteilnahme Erwerbstätiger 2006/2007HTMLPDFXLS
Beruflich motivierte nicht-formale Bildungsaktivitäten Erwerbstätiger 2006/2007 nach FinanzierungHTMLPDFXLS
Beruflich motivierte nicht-formale Bildungsaktivitäten Erwerbstätiger 2006/2007 nach AnbieternHTMLPDFXLS


Gründe für die Teilnahme an nicht-formalen Bildungsaktivitäten 2006/2007 nach Geschlecht

Nicht-formale Bildungsaktivitäten 2006/2007 nach Anwendbarkeit

Intergenerationeller Vergleich des Bildungstandes 2007

Zweck der Teilnahme an formalen Bildungsaktivitäten 2006/2007 nach Geschlecht

Teilnahme am informellen Lernen 2006/2007 nach Arten

Einstellung zum Lernen 2007

Bildungsteilnahme Erwerbstätiger 2006/2007 nach beruflicher Stellung

Bildungsteilnahme Erwerbstätiger 2006/2007 nach Wirtschaftszweigen &x28;ÖNACE 2003-Abschnitten&x29;

Beruflich motivierte nicht-formale Bildungsaktivitäten Erwerbstätiger 2006/2007 nach Inhalten

Beruflich motivierte nicht-formale Bildungsaktivitäten Erwerbstätiger in bezahlter Arbeitszeit 2006/2007 nach Geschlecht

Wichtigste Bildungshindernisse von Erwerbstätigen, die 2006/2007 an mehr Bildungsaktivitäten teilnehmen wollten


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