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Magen

Bösartige Tumore des Magens nahmen in den vergangenen Jahren drastisch ab. Neben den absoluten Zahlen ging auch das Risiko einer Erkrankung stark zurück. Während 1987 knapp 2.500 Personen an einer bösartigen Neubildung des Magens erkrankten (8,4% aller Neuerkrankungen), waren es 1997 nur noch knapp 1,900 (5%). Im Jahr 2007 wurden sogar nur mehr knapp 1.300 Erkrankungen registriert, dies sind 3,7% aller Neuerkrankungen.

Das Risiko der Männer, an Magenkrebs zu erkranken, blieb allerdings über den gesamten Zeitraum hinweg etwa doppelt so hoch wie das der Frauen. 1987 betrug das Erkrankungsrisiko für einen Mann bis zum 75. Lebensjahr 2,7%, 1997 nur noch 1,7% und 2007 gar nur mehr 1,1%. Für die Frauen lag das Risiko jeweils bei 1,3% (1987), 0,90% (1997) und 0,5% (2007). Auch die Sterblichkeit ging dementsprechend zurück.

Tabelle(n):
Magen (C16) - Krebsinzidenz (Neuerkrankungen pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLS
Magen (C16) - Krebsmortalität (Sterbefälle pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLS
Magen (C16) - Krebsinzidenz nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2005/2007)HTMLPDFXLS
Magen (C16) - Krebsmortalität nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2005/2007)HTMLPDFXLS
Magen (C16) - Krebsinzidenz nach Stadium, Jahresdurchschnitt (2005/2007)HTMLPDFXLS
Grafik(en):
Bösartige Neubildungen des Magens im ZeitverlaufGIF