Plasmozytom, Myelom

Bei 501 Menschen wurde in Österreich im Jahr 2019 ein Plasmozytom oder eine bösartige Plasmazellen-Neubildung (inkl. Multiples Myelom) diagnostiziert (1,2 % aller Krebserkrankungen) und 379 Menschen starben daran (1,9 % aller Krebssterbefälle). Die altersstandardisierten Raten wiesen sechs Neuerkrankungen und vier Sterbefälle je 100.000 Personen der Bevölkerung aus. Am Jahresende 2019 lebten 1.427 Männer und 1.186 Frauen mit einer bösartigen Plasmazellneubildung.

Im Laufe des vergangenen Jahrzehnts blieben die Neuerkrankungsraten bei den Männern und den Frauen stabil, während die Sterberaten ausschließlich bei den Männern minimal rückläufig waren.

Im Bundesländervergleich waren die altersstandardisierten Neuerkrankungsraten im Jahresdurch­schnitt 2017-2019 in Vorarlberg und in Tirol am höchsten, in der Salzburg am geringsten. Die altersstandardisierten Sterblichkeitsraten lagen in allen Bundesländern nahe am österreichischen Durchschnitt.

Die relativen Überlebensraten stiegen im Zeitraum von 2002-2006 bis 2017-2018 (einjähriges Überleben) von 73 % auf 78 % bzw. bis 2012-2016 (fünfjähriges Überleben) von 41 % auf 46 %. Männer wiesen ein gleich hohes 5-Jahres-Überleben wie Frauen auf (46 %).

Plasmozytom, Myelom (C90) - Krebsinzidenz (Neuerkrankungen pro Jahr), Österreich ab 1983
Plasmozytom, Myelom (C90) - Krebsmortalität (Sterbefälle pro Jahr), Österreich ab 1983
Plasmozytom, Myelom (C90) - Krebsinzidenz nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2017/2019)
Plasmozytom, Myelom (C90) - Krebsmortalität nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2017/2019)
Plasmozytom, Myelom (C90) - Krebsinzidenz nach Stadium, Jahresdurchschnitt (2017/2019)
Plasmozytom, Myelom (C90) - Relative Überlebensraten in Österreich nach Geschlecht (1992-2018)

PLasmozytom, Myelom im Zeitverlauf altersstandardisierte Raten auf 100.000 Personen (Europäische Standardbevölkerung 2013)


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