Statistik der Umsatzsteuervoranmeldungen

Umsatzsteuerpflichtig sind die Lieferungen und sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt durchführt, der Eigenverbrauch und die Einfuhr von Gegenständen. Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer ist grundsätzlich das Entgelt, bestimmte Umsätze unterliegen jedoch nicht der Umsatzsteuer, wobei zwischen echt und unecht befreiten Umsätzen zu unterscheiden ist. Die wichtigsten Steuersätze betragen 20% und 10%. Alle anderen haben nur marginale Bedeutung.

Der Zweck der Umsatzsteuervoranmeldung besteht in der laufenden Entrichtung der Umsatzsteuer, indem jeweils für den sogenannten Voranmeldungszeitraum – ein Monat oder ein Quartal – die Umsatzsteuer für die in diesem Zeitraum angefallenen Umsätze abzüglich der Vorsteuer berechnet und im Fall einer Zahllast an die Finanzverwaltung abgeführt wird. Dabei handelt es sich um Umsatzsteuer-Vorauszahlungen; die endgültige Umsatzsteuer für ein Kalenderjahr wird dann auf Basis der Umsatzsteuererklärung für dieses Jahr durch die Umsatzsteuerveranlagung und den daraus resultierenden Umsatzsteuerbescheid festgelegt.

Eine Umsatzsteuervoranmeldung, d.h. eine Darstellung der Umsätze und der darauf entfallenden Umsatzsteuer, muss nur dann bei der Finanzverwaltung eingereicht werden, wenn bestimmte Bedingungen – im Wesentlichen ein Vorjahresumsatz ab 30.000 Euro (ab 1.1.2011, Grenzwert bis Ende 2010: 100.000 Euro) – erfüllt sind (nähere Informationen dazu sind unter dem Link "Weitere Informationen" unterhalb des Tabellenblocks verfügbar).

Die Statistik der Umsatzsteuervoranmeldungen basiert auf den Daten der bei der Finanzverwaltung eingereichten Umsatzsteuervoranmeldungen und wird quartalsweise – jeweils im 4. auf das Berichtsquartal folgenden Monat – erstellt; eine Beschreibung der Vorgangsweise findet sich unter dem Link "Weitere Informationen" unterhalb des Tabellenblocks. Weil Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz unter100.000 Euro bis Ende des Jahres 2010 keine Umsatzsteuervoranmeldung einreichen mussten, deckte diese Statistik bisher zwar nur knapp zwei Drittel der Unternehmen, aber rund 95% des Umsatzes ab; durch die Senkung des Grenzwertes für die Verpflichtung zur Einreichung der Umsatzsteuervoranmeldung auf 30.000 Euro ab 2011 wird die Abdeckung noch besser. Die Statistik der Umsatzsteuervoranmeldungen liefert daher eine gute Schätzung der Gesamt-Umsätze. Dabei sind Branchen mit einem hohen Anteil an umsatzstarken Unternehmen besser repräsentiert als jene mit einem hohen Anteil an umsatzschwachen Unternehmen.

Da die Umsatzsteuerstatistik wegen der späten Verfügbarkeit hinreichend vollzähliger Daten erst rund 2,5 Jahre nach Ende des Berichtsjahres vorliegt, besteht der Wert der Statistik der Umsatzsteuervoranmeldungen darin, dass sie sehr aktuelle und nicht nur jährliche, sondern auch Quartalswerte liefert.

Ergebnisse 3. Quartal 2011

Im 3. Quartal 2011 wurde von 424.008 Steuerpflichtigen ein steuerbarer Umsatz von 156,8 Mrd. Euro gemeldet. Damit nahm dieser gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres um 6,1% zu, während die Zahl der Meldenden mit einem Plus von 9,9% etwas stärker anstieg. Die verhältnismäßig starke Zunahme der Zahl der meldenden Unternehmen , die in den vergangenen Jahren nie mehr als 5,5% betrug, ist auf die Änderung der Meldegrenze von 100.000 Euro Vorjahresumsatz bis Ende 2010 auf 30.000 Euro ab dem 1.1.2011 zurückzuführen. Ein Indiz dafür ist auch, dass die Zahl der Meldungen nur um 2,1% stieg, weil die Unternehmen, die durch die adaptierte Meldegrenze erstmals Umsatzsteuervoranmeldungen einreichen mussten, überwiegend mit Quartalsmeldungen anstatt mit Monatsmeldungen ihrer Meldeverpflichtung nachkommen können. Der steuerpflichtige Umsatz betrug 106,7 Mrd. Euro und legte damit im Vergleich zum 3. Quartal 2010 um 5,7% zu, als steuerfreier Umsatz wurden 46,5 Mrd. Euro gemeldet, was einer Zunahme von 6,9% entspricht.

Die Bruttoumsatzsteuer stieg im Vergleich zum selben Vorjahresquartal um 9,3% auf 22,4 Mrd. Euro, die Erwerbsteuer (für Einfuhren aus der EU) um 9,1% auf 4,8 Mrd. Euro. Mit +10,7% (von 20,0 Mrd. Euro auf 22,2 Mrd. Euro) fiel auch die Veränderung bei den abziehbaren Vorsteuern positiv aus. Das gesamte Steueraufkommen, das sich aus Bruttoumsatzsteuer abzüglich Vorsteuern und zuzüglich Erwerbsteuer sowie Einfuhrumsatzsteuer ergibt, betrug im 3. Quartal 2011 6,0 Mrd. Euro (+5,0%).

Umsatzstufen

59,0% des gesamten Quartals-Umsatzes wurden von nur 0,5% aller Unternehmen (mit 10 Mio. Euro und mehr steuerbarem Umsatz) erwirtschaftet. Beim Vergleich mit dem 3. Quartal 2010 ist interessant, dass der Umsatzzuwachs in 5 Umsatzstufen über dem Gesamtanstieg von 6,1% lag: in den beiden höchsten Stufe (über 30 Mio. Euro) wurde Zunahmen zwischen 8% und 10% erzielt, bei den Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 5.000 Euro und 10.000 Euro, zwischen 10.000 Euro und 20.000 Euro bzw. zwischen 20.000 Euro und 50.000 Euro betrug der Anstieg 16%, 28% bzw. 11%. Diese drei Umsatzstufen und die Stufe zwischen 30 und 100 Mio. Euro waren auch jene, in denen der Zuwachs der meldenden Unternehmen über dem Gesamtzuwachs von 9,9% lag.

Die starke Zunahme der Unternehmen mit einem Quartalsumsatz zwischen 5.000 und 50.000 Euro ist eine Konsequenz aus der Änderung der Meldegrenze. Ihr Anteil am Anstieg des steuerbaren Umsatzes insgesamt ist aber nicht signifikant, weil die hohen relativen Umsatzzuwächse in diesem Bereich absolut nur rund 536 Mio. Euro entsprachen, der Gesamtumsatz jedoch um 9,0 Mrd. Euro anstieg.

Die beiden untersten Umsatzstufen konnten keine relevanten Umsatz-Zuwächse verzeichnen, was daran liegt, dass sich bei niedrigeren Umsätzen eher eine Gutschrift ergibt, weswegen diese Unternehmen auch bisher schon zur Abgabe einer Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet waren.

Wirtschaftsbereiche

Der Bereich "Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kfz" hatte mit 31,5% (49,4 Mrd. Euro) den größten Anteil am steuerbaren Umsatz, der von 17,7% der meldenden Unternehmen erbracht wurde. Es folgte die Herstellung von Waren mit 24,4% des Gesamtumsatzes (38,3 Mrd. Euro), der von nur 6,0% der Unternehmen erzielt wurde. Fallmäßig waren die Bereiche "Grundstücks- und Wohnungswesen" bzw. "Freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen" mit 18,0% respektive 15,1% die neben dem Handel bedeutendsten.

Im Vergleich zum selben Quartal des Vorjahres verzeichneten die Bereiche „Kunst, Unterhaltung und Erholung“ (+18,9% auf 1,6 Mrd. Euro) und "Erzeihung und Unterricht" (+10,8%) die stärksten Umsatzzuwächse, die jedoch eher eine Folge der starken Zunahme der meldenden Unternehmen in diesen Branchen war.

Rechtsformen

Betrachtet man die Haupterhebungsmerkmale der Umsatzsteuervoranmeldungsstatistik gegliedert nach Rechtsformen, ergibt sich auch für das 3. Quartal 2011 das übliche Bild: die Gesellschaften mit beschränkter Haftung wiesen 52,1% des Gesamtumsatzes aus, die Aktiengesellschaften und die Personengesellschaften/-gemeinschaften jeweils 13,5%. Dass diese drei Rechtsformen mit einem Anteil von 41,4% an allen UVA-Meldenden knapp acht Zehntel des Umsatzes erbrachten, lag daran, dass die größte Gruppe – die natürlichen Personen – mit 54,5% der Steuerpflichtigen lediglich 7,1% des Umsatzes auswies.

Der Vergleich mit dem Vorjahr ergab die größte Umsatzsteigerung bei den sonstigen Rechtsformen (+15,4%), doch auch die Sparkassen und Versicherungen (+10,3%) konnten deutlich zulegen.

Regionalgliederung

Die Bundeshauptstadt Wien erwirtschaftete 33,1% des österreichischen Gesamtumsatzes, danach folgten Oberösterreich (16,5%) und Niederösterreich (14,2%). Die regionale Verteilung wird aber etwas verzerrt dargestellt, da die regionale Zuordnung der Steuerpflichtigen zum Sitz der Geschäftsleitung erfolgt und Unternehmen, die über verschiedene Standorte – ein Beispiel sind die Filialen von Einzelhandelsketten – verfügen, daher nur einem Standort zugeordnet werden.

Auch bei der Anzahl der meldenden Unternehmen stand Wien mit 98.909 (das sind 23,3%) an erster Stelle, dahinter folgten Nieder- und Oberösterreich. Im Burgenland reichten nur 11.413 Unternehmen (das sind 2,7% aller Meldenden) eine Umsatzsteuervoranmeldung ein.

Im Vergleich zum Vorjahr ist in allen Bundesländern ein Zuwachs bei der Anzahl der meldenden Unternehmen zu verzeichnen (zwischen 8,2% in Tirol und 12,3% in der Steiermark). Die Steiermark verzeichnete mit +9,3% auch den größten Umsatzzuwachs; es folgten Vorarlberg mit +9,1%, Tirol und das Burgenland mit mehr als 7%; Oberösterreich und Salzburg kamen auf Zuwächse zwischen 6% und 7%, während Wien und Niederösterreich mit rund 5% noch besser als Kärnten (+2,2%) abschnitten.

Ausländische Umsatzsteuerfälle

Zieht man aus den Steuer-Grunddaten der Finanzverwaltung das Merkmal „Eigenschaftskennzeichnung“, d.h. insbesondere die Ausprägungen „AUB“ (= „Vorsteuerabzug ausländischer Beförderungsunternehmer“) und „AUF“ (=“Ausländischer U-Fall gem. § 61 BAO“), zu einer detaillierteren Analyse der regionalen Zugehörigkeit der Umsätze heran, erhält man folgende Ergebnisse (siehe „Hauptergebnisse der UVA-Statistik 3. Quartal 2011 inklusive Ausländern“ im Tabellenblock):

Steuerbare Umsätze sind gemäß § 1 UStG Umsätze aus Lieferungen und sonstigen Leistungen, die ein Unternehmer im Inland gegen Entgelt ausführt. Das ist die Begründung dafür, dass die Ergebnisse der Statistiken der Umsatzsteuer und der Umsatzsteuervoranmeldungen bisher regional „nur“ nach Bundesländern gegliedert publiziert wurden. Wenn man allerdings berücksichtigen möchte, dass auch ausländische Unternehmer, d.s. solche, die im Inland weder einen (Wohn)Sitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt oder eine Betriebsstätte haben, inländische (steuerbare) Umsätze tätigen können, muss man die regionale Gliederung um die Zeile „Ausland“ erweitern und dieser im 3. Quartal 2011 4.528 Unternehmen (1,1% der meldenden Unternehmen) zuordnen – Grundlage dafür ist das oben erwähnte Merkmal „Eigenschaftskennzeichnung“.

Da diese Fälle beinahe zur Gänze beim Finanzamt Graz-Stadt veranlagt werden und deshalb bisher regional der Steiermark zugeordnet wurden, „verliert“ die Steiermark im Vergleich zur bisher publizierten Tabelle diese 1,1 Prozentpunkte der meldenden Unternehmen und 2,7 Prozentpunkte der von diesen Unternehmen erzielten 2,7% des steuerbaren Umsatzes (d.s. 7,4% der Anzahl und 21,9% des Umsatzes der bisher der Steiermark zugeordneten Unternehmen). Die Merkmale, für die ausländische Unternehmen die höchsten Anteile verzeichneten, waren die Einfuhrumsatzsteuer, von der 9,6% dem Ausland zuzurechnen waren, und der innergemeinschaftliche Erwerb (6,1%). Auch die Anteile bei den innergemeinschaftlichen und den Ausfuhrlieferungen waren mit 5,9% bzw. 4,5% relativ hoch im Vergleich zur Fallzahl. Von der Bruttoumsatzsteuer trugen die ausländischen Unternehmen nur 2,1%, ihr Anteil an der Zahllast betrug 2,7%.

Jahresergebnisse 2010

Der steuerbare Umsatz, den 442.232 Steuerpflichtige für das Jahr 2010 meldeten, lag mit 581,3 Mrd. Euro um 6,2% über dem Wert des Vorjahres (547,6 Mrd. Euro). Die Zahl der meldenden Unternehmen stieg um 3,6%.

Der steuerfreie Umsatz stieg stärker (um 9,2% auf 167,9 Mrd. Euro) als der steuerpflichtige (um 5,2% auf 400,9 Mrd. Euro). Da die abziehbaren Vorsteuern um 9,8% (auf 78,9 Mrd. Euro) zunahmen, die Bruttoumsatzsteuer dagegen „nur“ um 6,3% (auf 81,5 Mrd. Euro), stieg der Saldo aus Zahllast und Gutschrift im Vergleich zum Jahr 2009 nur um 2,6% auf 19,4 Mrd. Euro. Das gesamte Steueraufkommen, das sich aus Bruttoumsatzsteuer abzüglich Vorsteuern und zuzüglich Erwerbsteuer sowie Einfuhrumsatzsteuer ergibt, betrug im Jahr 2010 22,9 Mrd. Euro, d.s. um 4,9% mehr als im Jahr davor.

Die Analyse der Haupterhebungsmerkmale der UVA-Statistik seit Beginn des Jahres 2005, die man ab dem 4. Quartal 2008 unter den Titel "Wirtschaftskrise" stellen konnte, lieferte für den steuerbaren Umsatz im 1. Quartal 2010 erstmals seit Ende 2008 wieder eine positive Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresquartal. Bis zum 3. Quartal 2008 lag der kleinste Wert der Veränderung des steuerbaren Umsatzes gegenüber dem jeweiligen Vergleichsquartal des Vorjahres bei +3,7% (im 3. Quartal 2007 – die höchste Veränderungsrate lag Anfang des Jahres 2006 gar bei +12,4%). Im 4. Quartal 2008 konnte nur noch eine Zunahme um 1,1% gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres erreicht werden. War der Rückgang im 1. Quartal 2009 mit -9,0% bereits deutlich zu sehen gewesen, zeigte das 2. Quartal 2009 mit einem Umsatzrückgang von 10,8% das (vorläufig) ganze Ausmaß der Krise. Die Abschwächung des Umsatzrückgangs auf 7,0% im 3. Quartal 2009 und auf 2,9% im 4. Quartal deutete auf das möglicherweise nahende Ende der Krise hin, die "Wende" hin zur Umsatzsteigerung um 2,5% im 1. Quartal sowie um 6,8%, 7,4% und 7,6% in den restlichen 3 Quartalen 2010 (das ergibt einen Gesamtanstieg gegenüber dem Vorjahr um 6,2%) bekräftigte dies. Einschränkend muss man jedoch erwähnen, dass der steuerbare Umsatz im 4. Quartal 2010 mit 159,9 Mrd. Euro erstmals wieder absolut höher war als im Vergleichsquartal des Jahres 2008 (153,0 Mrd. Euro), d.h. vor der "Krise".

Umsatzstufen

Nur 10,3% aller Unternehmen (d.s. jene mit 1 Mio. Euro und mehr Umsatz) erbrachten neun Zehntel des gesamten Umsatzes. Betrachtet man die Haupterhebungsmerkmale der 659 Unternehmen der höchsten Umsatzstufe (mit 100 Mio. Euro und mehr) isoliert, findet man, dass diese 0,1% der Steuerpflichtigen zwar 45,7% des gesamten steuerbaren Umsatzes erwirtschafteten (66,4% des steuerfreien und 37,8% des steuerpflichtigen Umsatzes), aber nur rund 30% der Zahllast leisteten.

Bei der genaueren Analyse der Unternehmen mit einem steuerbaren Umsatz von 100 Mio. Euro und mehr zeigt sich, dass in dieser Umsatzstufe die Zuwächse in der „Sachgütererzeugung“ am stärksten waren, wofür wiederum vor allem die Stahlerzeugung sowie der Fahrzeug- und Motorenbau verantwortlich zeichneten. Auch die Zuwächse im Bereich „Handel; Reparatur von Kfz“ trugen zum Umsatzanstieg in dieser Umsatzstufe maßgeblich bei.

Wirtschaftsbereiche

In den anteilsmäßig stärksten Wirtschaftsbereichen "Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kfz" und "Sachgütererzeugung" zeigen sich bei den Haupterhebungsmerkmalen große Gegensätze. Während der Bereich "Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kfz" 31,5% (183,0 Mrd. Euro) des steuerbaren Umsatzes (15,3% des steuerfreien und 39,1% des steuerpflichtigen Umsatzes) leistete, entfielen 35,6% der abziehbaren Vorsteuer und 51,6% des Saldos der Zahllast und Gutschrift (10,0  Mrd. Euro) darauf. Die "Sachgütererzeugung" erbrachte 23,4% des steuerbaren Umsatzes (43,4% des steuerfreien und 15,4% des steuerpflichtigen Umsatzes), meldete jedoch 24,5% der abziehbaren Vorsteuer, sodass als Saldo sogar eine Gutschrift von 208,5 Mio. Eurozu Buche stand.

Rechtsformen

Die Gesellschaften mit beschränkter Haftung wiesen im Jahr 2010 51,5% des Gesamtumsatzes aus, die Aktiengesellschaften 14,1% und die Personengesellschaften/-gemeinschaften weitere 13,8%. Diese drei Rechtsformen erbrachten mit einem Anteil von 41,4% an allen UVA-Meldenden beinahe acht Zehntel des Umsatzes, die größte Gruppe – die natürlichen Personen – umfasste zwar 54,3% der Steuerpflichtigen, erzielte jedoch nur 7,1% des Umsatzes.

Beim Vergleich mit dem Vorjahr fällt auf, dass die Aktiengesellschaften die geringsten Umsatzzuwächse (+1,8%) aufwiesen. Dagegen stiegen neben den Umsätzen der sonstigen Rechtsformen (+16,1%) vor allem die der Gesellschaften mit beschränkter Haftung, die um 8,0% über dem Wert des Vorjahres lagen.

Regionalgliederung

Im Vergleich zum Vorjahr gab es in allen Bundesländern eine Zunahme der Anzahl der meldenden Unternehmen (zwischen 2,9% in Wien und 4,6% in Vorarlberg). Die Zuwächse der steuerbaren Umsätze fielen überall stärker aus, wobei die Steiermark mit 11,8% am besten abschnitt; dahinter folgten das Burgenland (+10,0%) und Vorarlberg (+9,3%). Wien verzeichnete hingegen nur einen Umsatzanstieg von 3,1%.

Hinweis: Nähere Informationen über die Umsatzsteuervoranmeldung, die Aufbereitung der Daten und die Erhebungsmerkmale sind über den Reiter "Weitere Informationen" (siehe unten) verfügbar.

  • Tabelle(n)
  • Weitere Informationen
  • Spezielle Auskünfte
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 3. Quartal 2011PDFXLSX
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 3. Quartal 2011 inklusive AusländernPDFXLSX

Vorquartale

Hauptergebnisse der UVA-Statistik 2. Quartal 2011PDFXLSX
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 2. Quartal 2011 inklusive AusländernPDFXLSX
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 1. Quartal 2011PDFXLSX
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 1. Quartal 2011 inklusive AusländernPDFXLSX
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 4. Quartal 2010PDFXLSX
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 3. Quartal 2010PDFXLS
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 2. Quartal 2010PDFXLS
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 1. Quartal 2010PDFXLS
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 4. Quartal 2009PDFXLS
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 3. Quartal 2009PDFXLS
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 2. Quartal 2009PDFXLS
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 1. Quartal 2009PDFXLS

Jahresergebnisse

Hauptergebnisse der UVA-Statistik 2010PDFXLSX
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 2009PDFXLS
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 2008PDFXLS
Hauptergebnisse der UVA-Statistik 2007PDFXLS

Weitere Tabellen

Zeitreihe der UVA-Statistik 2005-2011PDFXLSX
Abdeckungsraten der USt- durch die UVA-Daten, 2005 - 2008PDFXLSX


Mag. Andreas Mitterlehner, Tel. + 43 (1) 71128-8111

Mag. Judith Falkinger, Tel. + 43 (1) 71128-8124


Allgemeiner Auskunftsdienst
Guglgasse 13, 1110 Wien 
Tel.: +43 (1)71128-7070 
FAX: +43 (1) 715 68 28 
info@statistik.gv.at 
Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.00 - 16.00 Uhr