Im Jahr 2009 wurden insgesamt
Was die Auswirkung auf die Beschäftigung betrifft, waren im Durchschnitt 1,9 Arbeitsplätze (für selbständig und unselbständig Beschäftigte) pro Unternehmensschließung betroffen. Die meisten Beschäftigten pro Schließung waren in den Bereichen „Bergbau“ (6,0), „Beherbergung und Gastronomie“ (2,6), „Bau“ (2,6) und „Verkehr“ (2,4) zu verzeichnen.
Die Schließungsrate war nach Wirtschaftsbereichen betrachtet im Dienstleistungsbereich (ÖNACE
2008-Abschnitte G-S, ohne
Eine Analyse der Unternehmensschließungen 2009 nach Rechtsform zeigt, dass auch hier Einzelunternehmen den größten Anteil ausmachten (82,0%), an zweiter Stelle standen Personengesellschaften und andere Rechtsformen (rund 10%) - der Rest entfiel auf Kapitalgesellschaften (7,9%). Bei Einzelunternehmen war – ebenso wie bei den Neugründungen – die Schließungsrate mit 7,5% am höchsten, bei Personengesellschaften und anderen Rechtsformen bzw. bei Kapitalgesellschaften betrug sie nur 4,3% bzw. 2,4%. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl pro Unternehmensschließung ist bei den Einzelunternehmen (1,6) im Vergleich zu den Kapitalgesellschaften (3,0) bzw. Personengesellschaften und anderen Rechtsformen (3,1) relativ niedrig.
Beinahe zwei Drittel der Unternehmensschließungen (65,1%) entfielen auf die Beschäftigtengrößenklasse „0 unselbständig Beschäftigte“; hier war auch die Schließungsrate am höchsten (10,4%). Beinahe ein Drittel der Schließungen (31,1%) war in der Größenklasse zwischen 1 und 4 unselbständig Beschäftigten wiederzufinden; geschlossene Unternehmen mit zwischen 5 und 9 bzw. mit 10 oder mehr Beschäftigten machten insgesamt nur 3,8% der Schließungen aus.
Eine überdurchschnittlich hohe Schließungsrate unter den Bundesländern wies Wien auf (6,6%). Diese lag 0,5 Prozentpunkte über der durchschnittlichen Schließungsrate. Prozentual gesehen entfielen 26,7% der Schließungen auf Wien. Niederösterreich hatte im Jahr 2009 16,3% der Schließungen zu verzeichnen; auf dem dritten Platz befand sich mit 14,3% die Steiermark. Besonders niedrig waren die Schließungsraten 2009 in den Bundesländern Vorarlberg (5,2%), Salzburg (5,4%) und Oberösterreich (5,6%).
Die Ergebnisse nach Geschlecht zeigen, dass sich knapp zwei Drittel (66,1%) der geschlossenen Einzelunternehmen im Jahr 2009 in männlicher Eigentümerhand befanden. Die Schließungsrate der Unternehmen, welche von Frauen gegründet wurden, lag jedoch mit 9,0% über jener der von Männern gegründeten Einzelfirmen (7,0%).
Insgesamt stiegen die Schließungen von 2004 auf 2009
um mehr als ein Viertel (rund 26%) an. Dennoch lagen die Schließungszahlen
in allen Jahren unter jenen der Neugründungen. Im Jahr 2004 wurden
die wenigsten Unternehmen geschlossen