Absolutdaten

Mit Stichtag 31.12.2019 wiesen die 66.313 Unternehmen (+1,0% gegenüber dem Vorjahr) des Produzierenden Bereichs (Abschnitte B bis F der ÖNACE 2008) 963.289 (+1,9%) unselbständig Beschäftigte (Angestellte, Arbeiter und -innen, Lehrlinge und Heimarbeiter und -innen) auf. Für diese musste eine Brutto-Verdienstsumme (inklusive Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) von 44,0 Mrd. Euro (+5,3%) aufgewendet werden. Die Unternehmen des Produzierenden Bereichs erzielten im Berichtsjahr 2019 Umsatzerlöse in der Höhe von 303,2 Mrd. Euro; davon entfielen mit 158,0 Mrd. Euro mehr als die Hälfte (52,1%) auf die Inlandsumsätze. Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich die Umsätze um 1,0%. Die Exportintensität, definiert als das Verhältnis des Auslandsumsatzes zum Gesamtumsatz, lag im Jahr 2019 bei 47,9% und somit etwa auf dem Niveau des Vorjahres (47,8%).

Die kumulierten Jahresergebnisse (sowohl für die Primärerhebung als auch für die Grundgesamtheit des gesamten Produzierenden Bereichs) für die letzten drei (bzw. zwei) Jahre gleitend finden Sie unten auf der Seite unter "Tabelle(n)". Seit dem Berichtsmonat Jänner 2010 erfolgt hier auch eine Darstellung der aktuellen Unternehmens- und Betriebsergebnisse über die statistische Grundgesamtheit des Produzierenden Bereichs, welche mittels eines modellbasierten Ansatzes zur Datenergänzung (MDE) berechnet werden. Grundlegende Informationen stehen Ihnen unter "Methodenberichte und Analysen" zur Verfügung.  
Mit dem 4. Quartal 2019 erfolgte eine Umgestaltung der Schnellberichte. Die neuen Schnellberichte „Unternehmen“ und „Betriebe“ finden Sie unter "Tabelle(n)". Die Firmennachrichten wurden hingegen eingestellt. Ältere Schnellberichte und Firmennachrichten finden Sie noch im "Archiv von Konjunkturdaten". Detaillierte Daten über die Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich und der Statistik über die Güterproduktion (PRODCOM) stehen Ihnen überdies in unserer Statistischen Datenbank STATcube für Abfragen zur Verfügung.  
Durch die aufgrund der novellierten Konjunkturstatistik-Verordnung erfolgte Neuabgrenzung der Auskunftspflicht sind die ab dem Berichtsmonat Jänner 2014 publizierten primärstatistischen Daten mit jenen der Vorjahre nur mehr bedingt vergleichbar.

Die meisten Unternehmen weist der Bereich „Bau“ (Abschnitt F der ÖNACE 2008) mit 36.319 bzw. 54,8% auf. Gemessen an der Zahl der Beschäftigten sowie des Umsatzes liegt jedoch der Schwerpunkt der Aktivitäten im Produzierenden Bereich in den beiden Bereichen „Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden“ sowie „Herstellung von Waren“ (Abschnitte B und C der ÖNACE 2008), in denen im gegenständlichen Berichtsjahr mit 25.345 rund zwei Fünftel (38,2%) aller Unternehmen des Produzierenden Bereichs tätig waren. Diese erzielten mit 650.688 bzw. 67,5 % aller unselbständig Beschäftigten rund zwei Drittel (65,9%) der gesamten Umsatzerlöse (199,9 Mrd. €), wobei hier rund drei Fünftel (60,6%) dem Ausland zugerechnet werden konnten. In den Bereichen „Bau“ oder aber „Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallentsorgung und Beseitigung von Umweltverschmutzungen“ werden Umsätze hingegen vorwiegend im Inland getätigt.

Die umsatzstärkste Branche im Produzierenden Bereich war mit 43,5 Mrd. € die ÖNACE-Abteilung 35 (Energieversorgung), gefolgt von den Abteilungen 43 (Vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallation und sonstiges Ausbaugewerbe) mit 27,6 Mrd. €, 28 (Maschinenbau) mit 25,9 Mrd. €, 29 (Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen) mit 19,1 Mrd. €, 10 (Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln) mit 18,8 Mrd. €, 24 (Metallerzeugung und -bearbeitung) mit 17,2 Mrd. €, 41 (Hochbau) mit 17,0 Mrd. €, 25 (Herstellung von Metallerzeugnissen) mit 16,6 Mrd. € und 27 (Herstellung von elektronischen Ausrüstungen) mit 13,2 Mrd. €. Diesen neun Wirtschaftsbereichen konnten knapp zwei Drittel (198,9 Mrd. € bzw. 65,6%) der gesamten im Produzierenden Bereich erzielten Umsatzerlöse zugerechnet werden.

Von den umsatzstärksten Branchen werden in der Regel auch die meisten unselbständig Beschäftigten gemeldet. So beschäftigte die ÖNACE-Abteilung 43 (Vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallation und sonstiges Ausbaugewerbe) mit 170.104 die meisten Arbeitnehmer. Damit war im Berichtsjahr 2019 rund jeder sechste unselbständig Beschäftigte (17,7%) des Produzierenden Bereichs in diesem Wirtschaftszweig tätig. Es folgten die Abteilungen 28 (Maschinenbau, 88.696), 25 (Herstellung von Metallerzeugnissen, 77.242) und 10 (Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln, 75.825).

Die größten Umsatzzuwächse waren in den Abteilungen 30 (Sonstiger Fahrzeugbau; +14,4%), 21 (Herstellung von pharmazeutischen Erzeugnissen; +12,6%) und 38 (Sammlung, Behandlung und Beseitigung von Abfällen, Rückgewinnung; +11,4%) zu beobachten, deren wertmäßige Dimensionen im gesamten Produzierenden Bereich aber eine sehr untergeordnete Rolle einnehmen. Es folgten die Abteilungen 11 (Getränkeherstellung) mit +8,9%, 29 (Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen) mit +6,7%, 41 (Hochbau) mit +6,6%, 43 (Vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallation und sonstiges Ausbaugewerbe) mit +6,1% und 28 (Maschinenbau) mit +5,8%.

Umsatzrückgänge im Berichtsjahr 2019 gab es hingegen bei der „Herstellung von Lederwaren und Schuhen“ (-13,9%), der „Herstellung von sonstigen Waren“ (-12,7%), der „Erbringung von Dienstleistungen für den Bergbau und die Gewinnung von Steinen und Erden“ (-11,0%), der „Herstellung von ; Vervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern“ (-6,4%), der „Beseitigung von Umweltverschmutzungen und sonstige Entsorgung“ (-6,2%) sowie der „Herstellung von elektrischen Ausrüstungen“ (-5,6%).

Alle übrigen Bereich des Produzierenden Bereichs lagen im Vorjahresvergleich innerhalb des +/-5%-Intervalls.

Das Unternehmen stellt im Rahmen des EU-harmonisierten Konzeptes die zentrale Erhebungseinheit dar und wird insbesondere zur Darstellung von Umsatz- und Beschäftigtendaten herangezogen. Für bestimmte andere Merkmale (wie z.B. Produktionsoutput, Arbeitsvolumen) sowie zum Zwecke einer regionalisierten Betrachtung wird zudem auch der Betrieb aus Beobachtungseinheit herangezogen. Die im Jahr 1996 eingeführte monatliche Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich bildet einerseits die Basis zur Erfüllung der EU-Verordnung über Konjunkturstatistiken, andererseits wird dadurch die nationale Güterproduktion im Sinne der EU-Verordnung zur Einführung einer Gemeinschaftserhebung über die Produktion von Gütern ermittelt. Somit stellt sie eine der zentralen Informationsquellen für die Beurteilung der konjunkturellen Entwicklung Österreichs und des gesamten Europäischen Wirtschafts- und Währungsraumes dar.

Zusätzliche Erläuterungen und methodische Beschreibungen zur Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich entnehmen Sie bitte unseren Weiterführenden Informationen.

Ergebnisse im Überblick: Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich 2017 - 2019 (Grundgesamtheit)
Ergebnisse im Überblick: Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich 2017 - 2019 (Primärerhebung)
Betriebsdaten inkl. ÖPRODCOM - August 2020
Betriebsdaten inkl. ÖPRODCOM - Juli 2020
Betriebsdaten inkl. ÖPRODCOM - Juni 2020
Betriebsdaten inkl. ÖPRODCOM - Mai 2020
Unternehmensdaten - August 2020
Unternehmensdaten - Juli 2020
Unternehmensdaten - Juni 2020
Unternehmensdaten - Mai 2020


30.11.2020Produzierender Bereich mit Umsatzminus von 5,5% im August 2020; Konjunktur-Frühschätzung zeigt erneut Rückgänge in Industrie und Bau für Oktober 2020PDF115 KB
30.10.2020Umsatz in der Produktion im Juli 2020 um 5,8% gesunken; laut Frühschätzungen im September 2020 jedoch leichter Anstieg in der Industrie (+1,8%), Bau weiterhin im Plus (+3,3%)PDF115 KB
30.09.2020Umsatz in der Produktion im Juni 2020 um 7,3% gesunken; laut Frühschätzung im August weiterhin Rückgänge in der Industrie, Bau wieder im PlusPDF112 KB
31.08.2020Produzierender Bereich mit Umsatzminus von 23,5% im Mai 2020; Jänner bis Mai 2020: -14,0%PDF125 KB
30.07.2020Produzierender Bereich mit Umsatzminus von 25,6% im April 2020; Jänner bis April 2020: -11,6%PDF114 KB
30.06.2020Produzierender Bereich mit Umsatzminus von 6,8% im 1. Quartal 2020; Bau im PlusPDF113 KB
02.06.2020Produzierender Bereich mit Umsatzminus von 5,1% im Zeitraum Jänner und Februar 2020; Bau weiterhin starkPDF107 KB
04.05.2020Produzierender Bereich mit 4,9% Umsatzminus im Jänner 2020; Bau weiterhin starkPDF115 KB
31.03.2020Produzierender Bereich mit 1,1% Umsatzplus im Jahr 2019PDF90 KB
02.03.2020Produzierender Bereich mit 1,5% Umsatzplus von Jänner bis November 2019PDF90 KB
30.01.2020Produzierender Bereich mit 2,3% Umsatzplus von Jänner bis Oktober 2019PDF107 KB
02.01.2020Produzierender Bereich mit 3,3% Umsatzplus in den ersten drei Quartalen 2019 PDF106 KB
02.12.2019Produzierender Bereich mit 3,8% Umsatzplus von Jänner bis August 2019 PDF106 KB
30.10.2019Produzierender Bereich im Juli 2019 mit mehr als einer Million unselbständig Beschäftiger PDF106 KB
30.09.2019Produzierender Bereich mit 5,8% Umsatzplus im 1. Halbjahr 2019PDF107 KB
30.08.2019Produzierender Bereich mit 8,2% Umsatzplus von Jänner bis Mai 2019PDF107 KB
30.07.2019Produzierender Bereich mit 8,4% Umsatzplus von Jänner bis April 2019PDF107 KB
01.07.2019Produzierender Bereich mit 7,9% Umsatzplus im 1. Quartal 2019PDF106 KB
31.05.2019Produzierender Bereich mit 10,1% Umsatzplus im Jänner und Februar 2019PDF106 KB
02.05.2019Produzierender Bereich mit 9,0% Umsatzplus im Jänner 2019PDF105 KB
01.03.2019Produzierender Bereich mit 7,2% Umsatzplus von Jänner bis November 2018PDF106 KB
30.01.2019Produzierender Bereich mit 7,3% Umsatzplus von Jänner bis Oktober 2018PDF105 KB


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Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich 2018

Erscheinungsdatum: 04/2020

 
 

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Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich 2017

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Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich 2016

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Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich Betriebe inkl. ÖPRODCOM, August 2020 (vorläufige Ergebnisse)

Erscheinungsdatum: 11/2020

 
 

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Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich, Unternehmen, August 2020 (vorläufige Daten)

Erscheinungsdatum: 11/2020

 
 

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